Little Eeefin Annie
(1963)
Englisch
Song-Highlight – Empfehlung der Redaktion
Eigentlich ein schrecklicher Song, in dem sowohl ein stotternder Sprachfehler als auch das kleine Waisenkind Annie verspottet wird. Das "Eefing" das im Song benutzt wurde ist eine Gesangstechnik aus den Appalachen, dem ländlichen Tennessee, ähnlich dem 'beatboxing', aber gut hundert Jahre älter.Der Song wurde aber ein Hit und erreichte Platz 76 in den Charts. Die B-Seite der Single "Uncle Eeef" ist eine vermeintlich tragische Dokumentation über Onkel Eeef der am Ufer des Cumberland River erhängt wurde. Das Schicksal von Joe Perkins ist noch tragischer. Während er für den Nashville-Bassisten Bob Moore in dessen Haus im nahe gelegenen Madison Bauarbeiten verrichtete, gelang es Perkins, Moore davon zu überzeugen, ihm eine Chance als Sänger zu geben. Als Miteigentümer von Monument Records war es für Moore ein Leichtes, eine Aufnahmesession für den aufstrebenden Sänger zu arrangieren. Moore schrieb mit Hilfe von Johnny MacRae beide Seiten von Perkins' 45er-Debüt. Leider starb Perkins, bevor er sein volles Potenzial als Sänger entfalten konnte. Er ertrank in dem im Song erwähnten Cumberland River.
Jimmy Riddle macht in der Aufnahme die "Eefin'"-Geräusche und Joe Perkins singt dazu.
Medium
7″ Vinyl
Format
Single
Medium-Titel
Little Eeefin Annie
Track-Nr.
A
Label
Sound Stage 7
Katalog-Nr.
45-2511
Land/Region
USA
Quellen