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Datenbank-Struktur
Auf COVER.INFO zeigen wir euch, wie Melodien im Laufe der Geschichte wiederverwendet wurden – als Cover-Versionen, Medleys, Samples oder Musikzitate, welche wir unter dem Oberbegriff Folge-Songs zusammenfassen.
Der Gegenbegriff sind die sogenannten Ursprungs-Songs. Beispielsweise ist der Ursprungs-Song einer Cover-Version ein Original. Zu den Einzelheiten kommen wir später.
Ihr könnt Songs nur paarweise vergleichen, weil die Rolle eines Songs nur in Bezug auf einen anderen bestimmt werden kann. Zum Beispiel kann ein Song eine Cover-Version eines Originals und zugleich die Quelle eines Samples in einem dritten Song sein.
Jeder betrachtete Song kann verglichen werden, soweit vorhanden,
- mit den Ursprungs-Songs
, von denen der Song abstammt, im Kasten links neben ihm
und/oder
- mit den
Folge-Songs, die von ihm abstammen, im Kasten rechts neben ihm.
Kurz:
Ursprungs-Song(s) Song
Folge-Song(s),
wobei nicht jeder Song Beziehungen in beide Richtungen haben muss.
Für jeden Song geben wir im sogenannten Songzähler die Anzahl seiner Ursprungs-Songs oder die Anzahl seiner Folge-Songs an, die wir in der Datenbank haben.
Beispiel:
Das bedeutet, dass der betrachtete Song auf 3 anderen Songs beruht (Ursprungs-Songs) und zugleich 7 andere Songs von ihm abgeleitet sind (Folge-Songs).
Ihr könnt Songzähler anklicken, um schnell zu einer Liste dieser Songs zu gelangen.
Definition der Song-Beziehungen
Farbige Labels zeigen den Typ der Song-Beziehung an, zum Beispiel eine Cover-Version, ein Medley, ein Sample oder ein sonstiges Musikzitat.
Original
Cover
Eine Cover-Version (auch Cover-Song oder kurz Cover) ist eine Neufassung eines schon einmal da gewesenen Musikstückes, die von anderen Interpreten dargeboten wurde als die ursprüngliche Version.
Alle wesentlichen Teile der Melodie der Original-Version wurden übernommen. Der Songtext kann, muss aber nicht derselbe sein wie der der Original-Version.
Original-Version im Sinne der Datenbank ist die zuerst veröffentlichte Version.
Beispiel: „I Will Always Love You" von Dolly Parton (1974) und die Cover-Version von Whitney Houston (1992) – Hier ist die Cover-Version bekannter als das Original.
Original
Alternative
Als Alternativ-Version bezeichnen wir eine Version des Originals, an der der Interpret der Original-Version beteiligt ist, insbesondere eine Version in einer anderen Sprache.
Man könnte sie auch – abweichend von obiger Definition für Cover – Eigen-Cover oder Selbst-Cover nennen. Wir sehen sie hingegen als zum Original zugehörig an. Daher ist das ein besonderer Beziehungstyp.
Beispiel: „99 Luftballons" von Nena (1983) und ihre englische Fassung „99 Red Ballons" – Dieselbe Interpretin, eine andere Sprache.
Medley-Quelle
Medley
Ein Medley oder Potpourri ist eine Aneinanderreihung von eigenständigen Teilen mehrerer Songs, die meistens ineinander übergehen.
Beispiel: „Venus" von Shocking Blue (1969) in „Stars On 45" (1981) – Das Medley reiht mehrere Songs aneinander, vor allem Titel der Beatles.
Zitat-Quelle
Zitat
Ein Musikzitat oder musikalisches Zitat liegt vor, wenn in einem Musikstück ein Teil eines anderen Musikstückes verwendet wurde.
Beispiel: „La Marseillaise" (1792) in „All You Need Is Love" von den Beatles (1967) – Die Bläser zitieren gleich zu Beginn ihre ersten Takte.
Sample-Quelle
Sample
Ein Unterfall des vorherigen ist das Sample, bei dem das Zitat nicht neu eingespielt, sondern im Originalton aus der ursprünglichen Aufnahme entnommen wurde.
Beispiel: „Under Pressure" von Queen & David Bowie (1981) in „Ice Ice Baby" von Vanilla Ice (1990) – Die Basslinie stammt im Originalton aus der älteren Aufnahme.
Werk
Co-Original
In seltenen Fällen wurde ein Song erstmals in verschiedenen Versionen am selben Tag veröffentlicht. Es ist dann nicht möglich, genau eine Original-Version zu bestimmen. Wir bezeichnen gleichzeitig veröffentlichte erste Versionen eines Songs als seine Co-Originale und zeigen einen allgemeinen Datensatz als Platzhalter für ihren Ursprungs-Song an.
Beispiel: „Nel blù, dipinto di blù" – 1958 am selben Tag von Domenico Modugno und von Johnny Dorelli veröffentlicht – Welche die erste war, lässt sich nicht sagen; deshalb führt der Platzhalter beide auf.
Die Suche
Songs, Künstler und klassische Werke findet ihr über ein einziges Suchfeld. Es steht auf jeder Seite ganz oben. Gesucht wird gleichzeitig in Songtiteln, Künstlernamen, Namensvarianten und weiteren Angaben – ihr müsst also nicht vorher entscheiden, wonach ihr eigentlich sucht.
Das Suchfeld
Tippt euren Begriff ein und drückt die Eingabetaste oder klickt auf die Lupe. Das × am rechten Rand leert das Feld wieder.


Vorschläge beim Tippen
Schon ab dem zweiten Zeichen schlägt euch die Suche etwas vor. Am Desktop stehen links die Songs und rechts die Künstler; auf schmalen Bildschirmen stehen beide untereinander in einer gemischten Liste. Ein Klick auf einen Vorschlag führt euch unmittelbar zu diesem Datensatz; der Knopf „Mehr suchen" führt stattdessen zur vollständigen Ergebnisliste – am Telefon steht er oben, damit die Bildschirmtastatur ihn nicht verdeckt, sonst unten.


Am Telefon sieht dasselbe Fenster so aus:


Die Vorschläge tragen dieselben Songzähler wie überall auf COVER.INFO, bei Künstlern die Anzahl der Songs, die sie interpretiert und/oder geschrieben haben. Drei Zusätze sagen euch, warum ein Vorschlag gefunden wurde:
- Alias: … – getroffen hat nicht der angezeigte Titel oder Name, sondern eine Variante davon: ein weiterer Titel des Songs, ein Populärtitel des Werks oder ein anderer Name des Künstlers.
- in Medium: … – getroffen hat der Titel des Mediums, auf dem der Song zuerst erschienen ist.
- Meintest du diesen Song? – der Song passt zu eurer Eingabe, trägt sie aber nirgends sichtbar. Dahinter stecken hinterlegte Schreibweisen; mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Interpreten, die auf der Veröffentlichung nicht genannt sind, stehen grau. Übergeordnete klassische Werke findet ihr nur hier im Vorschlagsfeld – die Suchergebnis-Seite führt Songs und Künstler. Die einzelnen Sätze eines Werks sind dagegen Songs und stehen in der Ergebnisliste ganz normal mit.
Wie gesucht wird
- Wortanfänge genügen. „Beatl" findet die Beatles.
- Groß- und Kleinschreibung, Umlaute und Akzente sind gleichgültig. „jurgens" findet Udo Jürgens, „saens" findet Saint-Saëns.
- Mehrere Wörter müssen alle vorkommen. „yesterday beatles" liefert nur, was beides trägt – die Wörter dürfen dabei in verschiedenen Angaben stehen, das eine im Titel, das andere beim Interpreten.
- Anführungszeichen suchen die Wortfolge.
"Stille Nacht"verlangt die beiden Wörter in genau dieser Reihenfolge. Es müssen die geraden Anführungszeichen sein – typografische wirken nicht. - Wortfolge und einzelne Wörter lassen sich verbinden.
Sash "La primavera"sucht beides zugleich, den Interpreten und die Wortfolge – und findet damit genau diesen einen Song. - Gebräuchliche Falschschreibungen sind hinterlegt. Viele Songs und Künstler tragen zusätzliche Suchbegriffe, die wir nirgends anzeigen – sie stehen nur da, damit ihr den Song auch dann findet, wenn ihr ihn falsch schreibt. Kam ein Treffer allein darüber, fragt die Zeile zurück: „Meintest du diesen Song?"
- Volkslieder findet ihr auch über „Volkslied", „Folksong" und „Folk song".
Die Suchergebnis-Seite
Die vollständige Ergebnisliste zeigt zwei Kästen nebeneinander: links die Songs, rechts die Künstler, jeder mit seiner Anzahl in der Überschrift. Die Zeile darüber nennt die Gesamtzahl und euren Suchbegriff.


Eine Songzeile nennt Titel und Erscheinungsjahr, darunter den Interpreten und die Sprache, rechts den Songzähler. Eine Künstlerzeile nennt den Namen, die Namensvarianten und die Anzahl der interpretierten und/oder geschriebenen Songs.
Der Schalter „Urheber" über der Songliste holt die Urheber als zusätzliche Zeile dazu; danach heißt er „Ausblenden" und nimmt sie wieder weg.


Am Telefon ist immer nur einer der beiden Kästen zu sehen. Sie stehen dort als zwei Reiter nebeneinander – ein Tipp auf „Künstler" holt die Künstlerliste nach vorn.
Sortieren
Jeder der beiden Kästen wird für sich sortiert. Für Songs gibt es sechs Kriterien – Relevanz, Anzahl Folge-Songs, Interpret, Song, Jahr und Sprache –, daneben wählt ihr auf- oder absteigend. Der Künstlerkasten hat vier eigene: Anzahl Songs, Name, Interpretierte Songs und Geschriebene Songs.


Voreingestellt ist die Relevanz. Sie bedeutet: genaue Treffer zuerst, erst danach nach der Anzahl der Folge-Songs. Relevanz gibt es nur dort, wo ihr auch einen Suchbegriff eingegeben habt – ohne Begriff hätte sie nichts zu sortieren, und dann steht sie auch nicht zur Wahl.
Blättern und Seitengröße
Beide Kästen blättern unabhängig voneinander. Unter der Liste stehen die Seitenzahlen; ist die Liste lang, kommt das Feld „Gehe zu Seite" dazu, mit dem ihr unmittelbar zu einer Seite springt. Mit „Einträge pro Seite" wählt ihr zwischen 10, 25, 50, 100 und 200 Einträgen.


Ganz unten steht „Nichts gefunden?". Fehlt ein Song ganz oder fehlt ein Song-Paar, könnt ihr es uns von dort aus melden. Bitte sucht vorher danach – nur so ist sicher, dass es wirklich noch fehlt.