Artikel-Ansicht
Willkommen zu unserem Rundgang durch das neueste COVER.INFO. Hier stellen wir euch die neue Version vor – was bleibt, was sich ändert und was ganz neu dazukommt.
Vorweg das Wichtigste: COVER.INFO bleibt im Kern, was es immer war – eine Datenbank, die zeigt, wie Melodien im Lauf der Zeit wiederverwendet wurden. Das bewährte Grundprinzip ändert sich nicht: Songs werden immer paarweise verglichen, ein Ursprungs-Song und ein daraus abgeleiteter Folge-Song. Auch die Beziehungstypen bleiben dieselben – Cover-Version, Alternativ-Version, Medley, Musikzitat und Sample – ebenso der Songzähler, der euch die Anzahl der Ursprungs- und Folge-Songs anzeigt – der jetzt allerdings auch anklickbar ist. Ganz neu dabei ist der Beziehungstyp Co-Original: Er kennzeichnet Songs, die zeitgleich mit mindestens einer weiteren Version erstveröffentlicht wurden – wenn sich also kein einzelnes Original bestimmen lässt. Neu sind außerdem die Darstellung und die Bedienung – und einige Funktionen, die es bisher gar nicht gab. Neben den Songs führen wir inzwischen auch klassische Werke als eigene Einträge – dazu weiter unten mehr.
Die Song-Ansicht liegt jetzt nebeneinander
Die auffälligste Änderung betrifft die Song-Ansicht. Bisher waren die drei Kästen untereinander gestapelt: die Ursprungs-Songs im Kasten darüber, der betrachtete Song in der Mitte und die Folge-Songs im Kasten darunter.
In der neuen Version liegen die drei Kästen nebeneinander: die Ursprungs-Songs links, die Song-Ansicht in der Mitte und die Folge-Songs rechts. An breiten Bildschirmen seht ihr zwei Kästen gleichzeitig; mit den Blätterpfeilen oder per Wischen bzw. Ziehen wechselt ihr zwischen den Ansichten, soweit sie nicht nebeneinander passen. Noch schneller geht es als Abkürzung über den Songzähler: Ein Klick auf die Zahl der Ursprungs- oder Folge-Songs bringt euch direkt in den jeweiligen Kasten.

Neu: Songs paarweise im Detail vergleichen
Die Hauptdaten zweier zusammengehöriger Songs konntet ihr auch bisher schon vergleichen. Neu ist: Ihr könnt jetzt die vollständigen Detailinformationen eines Ursprungs-Songs und eines Folge-Songs direkt nebeneinander laden – einschließlich der Veröffentlichungsdetails und etwaiger Kommentare.

Neu: Co-Original – wenn es kein einzelnes Original gibt
Meist ist die Sache eindeutig: Ein Song ist zuerst da, alles Spätere stammt von ihm ab. Manchmal aber erscheinen zwei oder mehr Fassungen am selben Tag – dann lässt sich nicht sagen, welche die erste war. Für diesen Fall gibt es den Beziehungstyp Co-Original. In der Song-Ansicht stehen solche Fassungen in einer eigenen Liste „Taggleich veröffentlicht“, in den Songlisten tragen sie das Label Co-Original.
Der mit Abstand häufigste Fall in unserer Datenbank ist das Festival von Sanremo. Von 1953 bis 1971 wurde dort jeder Wettbewerbssong nacheinander von zwei Interpreten vorgetragen. Dass beide Fassungen am selben Tag erklangen, steht fest – in welcher Reihenfolge die Künstler auftraten, lässt sich dagegen nicht mehr ermitteln. Wir behandeln die Songs dieses Festivals deshalb durchgehend als gleichzeitige Veröffentlichungen, also als Co-Originale.
Ein Beispiel ist Un’avventura von 1969. Das Lied stammt von Lucio Battisti und Mogol; vorgetragen wurde es beim Festival von Battisti selbst und von Wilson Pickett. Keine der beiden Fassungen ist die Vorlage der anderen – die späteren Aufnahmen des Songs stehen daneben als ganz normale Folge-Songs.

Die Suche denkt schon beim Tippen mit
Sobald ihr die ersten Buchstaben eingebt, öffnet sich unter dem Suchfeld ein Vorschlagsfenster: Songs auf der linken, Künstler auf der rechten Seite. Zu jedem Song stehen dort Jahr, Interpret und der Songzähler, zu jedem Künstler die Zahl der interpretierten und geschriebenen Songs. Ein Klick führt direkt zum Eintrag, „Mehr suchen“ oder die Eingabetaste zur vollständigen Trefferliste.
Die Vorschläge sagen euch meistens auch, warum eine Zeile erscheint. Findet die Suche einen Song nicht über seinen Haupttitel, sondern über einen anderen Titel, unter dem er ebenfalls bekannt ist, steht das als „Alias“ darunter; stammt der Treffer aus dem Titel der Veröffentlichung, steht dort „in Medium“. So bleibt nachvollziehbar, warum euch ein scheinbar fremder Titel angeboten wird.
Deutlich besser geworden ist die Suche nach kurzen Songtiteln: Titel wie „If“, „As“ oder „Trouble“ gingen früher in der Masse unter, weil dieselben Wörter in unzähligen längeren Titeln stecken. Jetzt stehen die Songs, die genau so heißen wie euer Suchbegriff, ganz oben – und darunter die bekannteren zuerst.
Ein paar Kniffe, die sich lohnen: Wortteile genügen – „esterd“ findet „Yesterday“. Mehrere Wörter in Anführungszeichen suchen die genaue Wortfolge. Und auch klassische Werke stehen zwischen den Vorschlägen.

Schickt ihr die Suche ab – mit der Eingabetaste, über den Lupenknopf oder mit „Mehr suchen“ –, kommt ihr auf die Suchergebnis-Seite. Dort stehen Songs und Künstler nebeneinander, beide Listen getrennt sortierbar.

Urheber ein- und ausblenden
Bisher konntet ihr die Urheber eines Songs nur auf seiner eigenen Seite sehen. Jetzt lassen sie sich zur besseren Orientierung auch in den Song-Listen einblenden: Ein Schalter über der Liste holt die Urheber-Spalte dazu und nimmt sie wieder weg, ganz wie es euch lieber ist.

Sortieren, wie es euch passt
Über jeder Songliste stehen zwei Auswahlfelder: Sortieren nach und die Sortierrichtung. Sortieren könnt ihr nach Jahr, Song, Interpret, Sprache und – das ist die Voreinstellung – nach der Anzahl der Folge-Songs. So stehen die Songs oben, die am häufigsten wiederverwendet wurden. Bei Medleys, Musikzitaten und Samples – und das ist eine Neuerung – kommt „Reihenfolge im Folge-Song“ dazu, also die Position, an der der Song im Folge-Song auftaucht. In der Liste der Ursprungs-Songs ist sie dann gleich die Voreinstellung.

Auf der Suchergebnis-Seite kommt ein weiteres Kriterium dazu, und dort ist es die Voreinstellung: die Relevanz. Sie bedeutet: genaue Treffer zuerst, danach wird nach der Anzahl der Folge-Songs sortiert. Relevanz gibt es nur, wo ihr auch einen Suchbegriff eingegeben habt – ohne Suchbegriff hätte sie nichts zu sortieren.
Längere Listen bekommen einen Seitenzähler – und über „Gehe zu Seite“ springt ihr direkt an eine beliebige Stelle, statt euch Seite für Seite durchzublättern. Enthält eine Liste ohnehin nur einen einzigen Eintrag, könnt ihr sie per Häkchen dauerhaft überspringen – dann öffnet sich gleich dessen Detail-Ansicht.

Die Beziehungs-Ansicht auf Künstler-Seiten
Die Beziehungs-Ansicht zeigt euch alle Songs eines Künstlers und zugleich, mit welchen anderen Songs diese in Beziehung stehen. So erkennt ihr zum Beispiel, welche fremden Songs ein Künstler gecovert hat und wer umgekehrt Songs dieses Künstlers gecovert hat.
Auf den Künstler-Seiten schaltet ihr zwischen der klassischen Listenansicht und der Beziehungs-Ansicht um. Die Beziehungs-Ansicht stellt Ursprungs- und Folge-Songs nebeneinander dar; die Labels führen euch direkt in die passende Song-Ansicht.
Neu: Die Beziehungs-Ansicht gibt es jetzt auch für die geschriebenen Songs eines Künstlers, nicht mehr nur für die interpretierten. Und sie steht nun auch auf dem Smartphone zur Verfügung.

Neu: Klassische Werke und ihre Teile
Bei klassischer Musik reicht das Song-Paar allein nicht aus: Eine Oper, ein Ballett oder eine Sinfonie besteht aus vielen Teilen, und gecovert oder zitiert wird meist ein einzelner Satz oder eine einzelne Arie. Deshalb gibt es jetzt eine eigene Werk-Ansicht: links das Werk mit Form, Entstehungsjahr, Uraufführung und den Titeln, unter denen es sonst noch bekannt ist – rechts seine Werk-Teile samt Zählung.
Jeder Werk-Teil ist zugleich ein ganz normaler Song mit eigener Seite und eigenen Ursprungs- und Folge-Songs. Umgekehrt führt euch auf der Song-Seite eines klassischen Stücks die Zeile „Aus dem Werk“ zum Gesamtwerk.
Wie das aussieht, seht ihr am Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns: Seine Stücke haben wir bereits vollständig in das neue Klassik-Format gebracht. Nach und nach folgen die übrigen Werke.

Direkt zur richtigen Stelle im Video springen
Viele Beziehungen zwischen Songs haben eine Zeitangabe – etwa die Stelle, an der ein Sample oder ein Zitat beginnt. Neu ist, dass ihr über einen Play-Button am Zeitstempel direkt an genau diese Stelle im Video springen könnt, statt selbst danach suchen zu müssen.

Hell oder dunkel – ganz nach Wunsch
COVER.INFO hat jetzt einen Dunkelmodus. Über einen Umschalter wählt ihr zwischen Hell, Dunkel und System. Die Einstellung „System" bedeutet, dass sich die Seite automatisch nach der Einstellung eures Betriebssystems bzw. Browsers richtet – steht euer Gerät zum Beispiel abends auf Dunkelmodus, erscheint auch COVER.INFO dunkel. Eure Wahl wird gemerkt.

Neu: Song-Highlights
Unsere Redaktion markiert besonders interessante Songs als Highlights. Ihr erkennt sie in allen Song-Listen an einem Stern, und auf der eigenen Seite Song-Highlights könnt ihr gezielt darin stöbern – auf Wunsch nach Zeitraum gefiltert.

Neue Startseite mit Zahlen
Die Startseite haben wir neu gestaltet. Sie zeigt euch ein ausführliches Song-Highlight mit vollständigem Text und Video sowie die neuesten Einträge der Datenbank.
Neu ist auch die Statistik: Ein Zählwerk zeigt euch, wie viele Songs und Künstler die Datenbank aktuell enthält – dazu, wie viele Songs gecovert wurden und wie viele selbst eine Cover- oder Alternativ-Version sind, ein Medley bilden oder ein Musikzitat oder ein Sample enthalten. So seht ihr auf einen Blick, wie COVER.INFO wächst.
Auf der Seite Neueste Einträge könnt ihr jetzt weiter zurückblicken als bisher: Der Zeitraum lässt sich von 24 Stunden über 3 und 7 Tage bis auf 30 Tage stellen.

DIS.COVER – das Magazin löst den Blog ab
Unser Magazin DIS.COVER ist jetzt fester Bestandteil der Website und löst unseren bisherigen Blog ab. Die besten Artikel aus dem alten Blog haben wir übernommen, und neue Beiträge – wie dieser hier – erscheinen direkt auf COVER.INFO. Ihr könnt die Artikel durchsuchen und das Magazin per RSS-Feed abonnieren, um keinen Beitrag zu verpassen.

Immer wissen, wo ihr gerade seid
Ganz neu ist die Brotkrumen-Navigation – die kleine Pfadanzeige ganz oben auf jeder Seite, die euch zeigt, wo ihr euch gerade befindet. Auf einer Song-Seite steht dort zum Beispiel „Startseite > Suche > [Song]", bei einem Magazin-Beitrag „Startseite > DIS.COVER > [Titel]". Ein Klick auf „Suche" bringt euch zurück zu euren letzten Suchergebnissen, und sehr lange Titel werden automatisch gekürzt.
Auf der Song-Seite kann in der Brotkrumen-Leiste zusätzlich „Ursprungs-Songs“ oder „Folge-Songs“ stehen und, wenn eine Detail-Ansicht statt einer Liste geöffnet ist, dahinter „Details“. Ein Klick auf ein fett geschriebenes Element führt euch zum entsprechenden Inhalt zurück. Am Telefon, wo immer nur ein Kasten sichtbar ist, benennt die Brotkrumen-Leiste somit immer den Kasten, in dem ihr gerade steht.
COVER.INFO unterwegs
COVER.INFO ist jetzt auch auf dem Smartphone vollständig nutzbar: Dort ist jeweils ein Kasten sichtbar, und ihr wechselt bequem durch Wischen oder über die Pfeile. Bei so vielen Informationen ist die Darstellung auf einem kleinen Bildschirm aber notgedrungen nicht so übersichtlich wie an breiten Bildschirmen. Deshalb empfehlen wir für die intensive Nutzung von COVER.INFO einen Desktop-Rechner.

Was ihr sonst noch wissen solltet
Die Adressen der einzelnen Seiten (URLs) bleiben sprechend – sie enthalten weiterhin Songtitel und Interpreten. Neu ist eine eindeutige Nummer in der URL: Damit bleibt jeder Link dauerhaft eindeutig, auch wenn mehrere Songs oder Künstler denselben Namen tragen.
Uns ist bewusst, dass ein Layout, das viele Informationen nebeneinander zeigt, auf den ersten Blick voll wirken kann. Unser Ziel war es, den am Desktop-Rechner vorhandenen Platz sinnvoll zu nutzen, um euch mehr Informationen auf einen Blick anzuzeigen.
Über euer Feedback zur neuen Version freuen wir uns sehr – es hilft uns, COVER.INFO weiter zu verbessern.
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